Zerrissen zwischen Russland und Europa – was wird aus der Ukraine?

Freitag, 11. Dezember 2015 – 19.00 Uhr
Stiftung Geißstraße 7, Stiftungssaal, 1. Stock

Reihe UNO-Forum Baden-Württemberg

Vortrag und Gespräch

Mit Cem Özdemir und Ernst-Jörg von Studnitz

Nach dem Zerfall der Sowjetunion hat sich die Ukraine auf den Weg gemacht, um ihre Souveränität auf nationaler und internationaler Ebene zu behaupten und um neue Freiheiten zu verwirklichen. Spätestens seit dem völkerrechtswidrigen Anschluss der Krim an Russland und dem Ausbruch kriegerischer Auseinandersetzungen in der Ostukraine ist jedoch deutlich geworden, dass der eingeschlagene Weg mit großen Schwierigkeiten verbunden ist. Die Krise in der Ukraine und die Einmischung Russlands haben das Potential, sich negativ auf die europäische Friedensordnung und die Ost-West-Beziehungen auszuwirken.
Was ist schief gelaufen? Wie ist es zu der Krise in der Ukraine gekommen? Hätte Europa, hätte die internationale Gemeinschaft anders reagieren können? Was ist bzw. sollte die Rolle Deutschlands und Europas für eine Lösung der Ukraine-Krise sein? Was wird aus der Ukraine? Diese und weitere Fragen diskutieren Cem Özdemir und Ernst-Jörg von Studnitz.

Cem Özdemir, MdB, ist Bundesvorsitzender von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN und Mitglied des Deutschen Bundestages.

Dr. Ernst-Jörg von Studnitz, Botschafter a.D., war von 1969 bis 1973 als Diplomat und 1995 bis 2002 als Botschafter in Moskau tätig. Zwischenstationen im diplomatischen Dienst waren Ankara, New York, Bonn und Berlin. Seit Juli 2002 ist er Mitglied im Vorstand des Deutsch-Russischen Forums, von 2003 bis März 2014 dessen Vorsitzender und seitdem Ehrenvorsitzender. Außerdem ist er Mitglied im Lenkungsausschuss des deutsch-russischen Petersburger Dialogs.

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Eine Veranstaltung in Kooperation mit der DGVN Baden-Württemberg